Spirituelle Vernetzung und die sozialen Medien

 

 


 

Der Gedanke der Seelen-Vernetzung und die Schwierigkeiten durch Facebook und andere Onlineplattformen

(mit Leserbrief am Ende des Textes)
 
Vor 45 Jahren entstand in der globalen spirituellen Gemeinschaft der Wunsch nach Vernetzung, weil die Zeit reif war. Auslöser dieses Gedankens war die 1962 gegründete Findhorn-Gemeinschaft, die zu der Zeit großes Aufsehen erregte durch die wunderbaren geistigen Botschaften, die durch Eileen Caddy als Medium kamen, und durch die unglaublich kreativen Gedanken anderer Mitbewohner der Gemeinschaft. Eileen Caddy wurde damals von Gott berufen durch den Satz: „Sei still und erkenne, dass ich Gott bin“.
 
Sehr beeindruckend, was danach alles geschah, und wie aus einem unwirtlichen Stück Land in Schottland ein wunderbarer Park entstand mit Feldern, deren Früchte unglaublich groß und üppig wuchsen. Sie rief seinerzeit zur Vernetzung auf, da sie den inneren Hinweis darauf erhielt. 
 
Weitere Hintergrundinformationen zur Vertiefung dieser Aussagen und wichtige Hinweise auf die kommende Welt-Transformation lieferte in den 70er-Jahren David Spangler, ein damaliger Mitbewohner der Gemeinschaft, der mich zutiefst inspiriert hatte.
 
1994 erwachte ich endgültig und gründete das Phoenix-Netzwerk, welches dieselbe geistige Grundlage hatte wie die Arbeit von Eileen Caddy und David Spangler, und trotzdem noch eine ganz eigene Note in sich trug durch meine eigenen Verbindungen zur geistigen Welt und Gott.
Unsere Aktivitäten waren verbunden dadurch, dass es keine vorgeschriebene Glaubenshaltung gibt und es sich auch nicht um eine Bekenntnisgemeinschaft handelt. Damit sind mögliche Sektenvorwürfe von vornherein entkräftet! Nur das Hören auf die innere Stimme des Höheren Selbst, Gottes und der geistigen Lehrer verband alles miteinander als roter Faden.
 
Schnell fanden wir (das Phoenix-Netzwerk) Vernetzungspartner weltweit, wie z.B. das HOLON-Netzwerk in der Schweiz, das weitverzweigt innerhalb Europas arbeitete, und andere wichtige Netz-Knoten, die es heute leider nicht mehr gibt.
 
Die Vernetzung war damals ein tiefes Bedürfnis der erwachten Seelen, und sie funktionierte unglaublich gut. Das Seelennetz reichte von den verschiedensten geistigen Ebenen herunter bis auf die Erde, wo die Vernetzungen sichtbar gemacht wurden. Alles war zutiefst freundlich und hilfsbereit, vibrierte vor Freude und war wie die Erfüllung unserer tiefsten Bedürfnisse.
 
Bis... ja, bis Facebook kam. Beinahe schlagartig endete die Vernetzung der Seelen und mir ist bis heute nicht klar, was geschehen ist (hat Facebook wirklich so einen schlechten Einfluss auf Seelennetzwerke?) und warum es geschah. Alles fiel auseinander und die verbliebenen Vernetzungen wurden energetisch schwächer, denn nun floss die Energie ab ins Internet. Und dieser Schaden ist bis jetzt nicht behoben!
 
Es war, als wenn die vernetzten Seelenpartner in eine Art Schlaf fielen. Und das beobachte ich heute noch bei Facebook. Ich habe jetzt mehrfach kommentiert bei Beratern, die erst nach und nach innerhalb der Diskussion zeigten, wie sie wirklich sind. Zack, mit einem Mal waren sie wach, und sie zeigten es mir durch entsprechende Antworten. Vorher wirkten sie verträumt, emotional, süß und weich, und gar nicht wie echte inkarnierte höhere Seelen.
Doch dann waren sie da! Und entsprechend klar und kraftvoll wurde die Kommunikation. Doch dann war alles wieder vorbei und sie machten weiter wie bisher. Träumten ihren Traum des Vergessens...
 
Seitdem frage ich mich, warum sie eingeschlafen sind und eine Maske tragen? Kann ich den Gedanken, über die sozialen Medien aktive und wache Seelen zu finden, begraben? Denn tatsächlich gelten dort seltsame energetische Regeln, die ich nicht verstehe.
 
Ich hoffe wirklich, dass diejenigen, die einen höheren geistigen Stand vertreten, aufwachen und die Masken ablegen, und sich wieder untereinander vernetzen. Die Seelenvernetzung ist in diesen Zeiten wichtiger denn je; es ist nicht mehr die Zeit, verträumte und rührselige Posts abzusetzen, auf die Followerzahlen zu schauen und zu dem zu werden, was ihre Kunden sind.
 
Die Vernetzung auf Facebook und anderen sozialen Internet-Plattformen jedenfalls ist eine Illusion, sofern nicht weiterführende Entscheidungen und konkrete Taten daraus erwachsen. Gerade Facebook ist ein Netzwerk, das vorrangig den Wert auf Gelderwerb und Selbstdarstellung legt und deshalb aus spiritueller Sicht ein träges und dämpfendes Medium ist.
 
Es geht um Befreiung, Transformation, das große Erwachen und Mitarbeiter sein in der Zeitenwende, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
 
Manuela Schindler
2. Mai 2024
 

Weitere Texte zum Thema Seelenvernetzung:
 
I. Vernetzung spiritueller Interessen
Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, was konkret gemeint ist.
 
Fortsetzung. In diesem Text wird der Schwerpunkt auf das Seelennetz gelegt und erläutert, was damit gemeint ist.

Was verbirgt sich hinter dem oft unerklärlichen Ruf? Eine kurze Auflistung des Entwicklungsweges der Menschheit und die weiterführenden Möglichkeiten.
 
 
 

Leserbriefe

6. Mai 2024

Guten Tag, liebe Manuela,

wir sind uns auf Threads begegnet, ich habe dort unter dem Pseudonym "september_mond" geschrieben. Inzwischen habe ich mich von dieser Plattform zum zweiten Mal verabschiedet. Ich habe dort ganz bewusst nicht den Mainstream bedient, sondern als erwachter Mensch Impulse fließen lassen, um zu schauen, ob in diesem sozialen Netzwerk Resonanz erkennbar wird. Followerzahlen waren nicht wichtig.
Und ja, ... Facebook und Co. erschweren Seelenvernetzung, ... noch.
Vor dem Hintergrund, dass auch dort energetische Prozesse stattfinden, wird es sichtbarer. David Spangler beschreibt in seinem Buch "Techno-Elementale".  Nach meinem Erkennen ist dies durchaus ein möglicher Ansatz, denn, ein Elemental wird belebt durch den Menschen, der es erschafft und wirkt durch die Inhalte, die ihm vorgegeben werden. So wird für mich der Sog sichtbar, der dadurch entsteht und steuert.
Ich hoffe, meine Gedanken dazu sind Dir willkommen.

Mit Respekt und lieben Grüßen Cornelia Christine Stecken

 

Antwort Manuela Schindler am 6.5.24:

Liebe Cornelia Christine,

Ich habe bereits bemerkt, dass du nicht mehr dort bist.
Meine Arbeit in den sozialen Medien wurde mir tatsächlich aus höheren geistigen Ebenen übertragen, denn ich würde ansonsten auch dort weggehen.
Versucht hatte ich es, wurde jedoch immer wieder mit einer unglaublichen Geduld neu integriert, untermauert durch verschiedenste Argumente.
Meine Aufgabe sei es unter anderem, Trost zu spenden, Mut zu machen, auf kosmische Gesetze hinzuweisen, zu unterrichten und für die Leute anwesend zu sein.

Mir wurde auch mitgeteilt, dass die mitschöpferische Arbeit auf allen Ebenen stattfinden muss, so auch innerhalb der sozialen Medien und der dort befindlichen Matrix, und noch eine Menge spirituelle Programmier-Arbeit zu tun sei. Wie ich kürzlich erfahren habe auf Threads (von Alex Khan, einem Fachmann), ändert Meta gerade den Algorithmus, sodass werthaltige Beiträge jetzt eine größere Reichweite erhalten bei Facebook, Instagram und Threads, und sich nicht mehr alles an den Followerzahlen orientiert. Sie streben nun endlich (!!)  Qualität statt Quantität an, was ich als erfreuliche Entwicklung sehe.

Ich hoffe sehr, dass sich einige der dort schlafenden höheren Seelen bald wieder erinnern. Gefunden habe ich schon einige, und die Kontakte werden mehr und intensiver.  Mit einigen habe ich innige Gespräche im Seelennetz und einiges über sie erfahren. Das war gerade bei Threads sehr intensiv. Im wirklichen Leben beginnt die Seelen-Vernetzung auch wieder an Fahrt aufzunehmen, die früheren versprengten Seelen finden gerade wieder zusammen. Darüber freue ich mich sehr!
Aber es ist noch eine Menge zu tun!

In diesem Sinne herzliche Grüße
Manuela Schindler

 

Antwort Cornelia Christine Stecken am 6.5.24:

Liebe Manuela,

von Herzen Dank für deine schnelle und umfangreiche Antwort.
Ja, die schöpferische Arbeit muss auf allen Ebenen stattfinden und du tust dies mit großer Hingabe.
Die Inhalte aus der Schöpfung ins Irdische und somit auch Materielle zu transferieren, in verstehbare Worte zu kleiden, zu integrieren und letztlich dann wieder der Schöpfung zuzuführen ist eine Lebensaufgabe, insbesondere auch die Transformation der sozialen Netzwerke.
Auch auf der analogen Ebene ist Veränderung intensiv fühlbar und durchaus fordernd.
Es fügt und findet sich zusammen, was geschehen soll.

Mit lieben Grüßen und guten Wünschen
Cornelia Christine