Die Trägergemeinschaft stellt sich vor
Heidemarie Meidlein (verst. 2025)
Unsere Trägergemeinschaft löst viel Interesse vonseiten der Mitglieder und der Öffentlichkeit aus, deshalb möchte ich sie hier gern vorstellen. Gleich eines vorweg: Wir nehmen keine Mitglieder in diese Gemeinschaft auf!
Sie ist in mehr als 25 Jahren gewachsen, ist und bleibt privat und bildet den Kern aller Aktivitäten und Projekte, hat aber selbst keine gewerblichen Interessen und wünscht auch nicht zu expandieren.
Wir sind eine idealistische Verbindung, die aus Liebe zu Gott und der geistigen Welt alle Mittel einsetzt, um die uns gegebenen Aufgaben bestmöglich und in höchster Verantwortungsbereitschaft zu erfüllen. Alle Mittel einzusetzen bedeutet ganz klar, dass wir monatlich jede einen Wert von mindestens 500,- € einbringen und bei größeren Aufwendungen, wie z.B. der Instandhaltung der Räume des Beginenhofs und des Phoenix-Zentrums, hohe Geldsummen investieren, die zusätzlich anfallen!
Die Finanzierung der einzelnen Projekte und Zuständigkeiten obliegt der jeweiligen Projektinhaberin und fällt nicht der Trägergemeinschaft als Ganzes zur Last.
Geistiges Potenzial wird ebenfalls zu 100% eingebracht und die innere Verpflichtung, sich mit der geistigen Welt und Gott verbunden zu halten, erfordert tägliches Training, viel Kampf und Mut. Und das immer wieder, jeden Tag neu!
Die Zeit, die wir einbringen, ist enorm. Im Grunde können wir sagen, dass unsere gesamte Lebensweise auf diese Aufgabe hin ausgerichtet ist. Wir leben, was wir spirituell erreichen wollen, wir sind exakt das, was wir kommunizieren. Es gibt kein Privatleben parallel, alles ist auf Gott, das Höhere Selbst und die geistige Welt ausgerichtet.
Wir haben die Trägergemeinschaft 2013 gegründet (19 Jahre nach der Gründung von Phoenix), um die anfallenden Kosten aufzufangen, da wir keine tragende Mitgliedergemeinschaft aufbauen konnten. Die Menschen kamen und gingen, kamen teilweise wieder, und so ging es immerzu. Außerdem war das Ganze von Anfang an nicht als Unternehmen konzipiert, sodass wir zwar die Gewinne mit dem Finanzamt abrechneten, die Kosten aber weitestgehend allein trugen, bis auf wenige Ausnahmen, die der Mitgliederbetreuung dienten. So konnten wir Gruppen- und Arbeitsräume finanzieren und alles, was wir im Laufe der Zeit so hervorgebracht hatten, ohne dass wir dem gewerblichen Druck mit den vielen Vorschriften folgen mussten.
Das letzte wirklich große Projekt der Trägergemeinschaft war der Aufbau des Beginenhofs in Nordhastedt, der eine Totalsanierung von Dächern bis zu den Rohrleitungen, Heizungserneuerung und neue Fenster erforderte. Umfangreiche Renovierungen der Räume sowie die Rodung und Neugestaltung der umgebenden großen Gartenflächen erforderten zusätzlich sehr viel Geld und Arbeit, damit wir am Ende einen wunderschönen Treffpunkt für spirituell interessierte Menschen haben, die Gott lieben.
Wenn man nachrechnet, wie viel Geld, Einsatz, Zeit und spirituelle Kraft dort geflossen ist, wird einem ganz schwindelig. Aber wir haben es geschafft, gemeinsam und mit höherer Hilfe.
Die Beginenbewegung zu fördern und zu unterstützen, ebenso dort zu kommunizieren, zu vernetzen und eine Zeitschrift herauszubringen, ist nicht direkt eine Aufgabe von Phoenix-Netzwerk, sondern gehört allein Uta-Maria Freckmann. Wir haben zwar anfangs, seit ca. 2013, alles gemeinsam initiiert, doch wurde aufgrund der zu hohen Belastung 2025 diese Arbeit abgekoppelt und an Uta-Maria in ihre eigene Verantwortung übergeben. Phoenix fördert zwar noch, aber IST nicht das Projekt. Das nur, damit es in Zukunft keine Missverständnisse wegen der Zuständigkeiten gibt.
Warum wir keine Mitglieder in die Trägergemeinschaft aufnehmen:
Wir entschieden uns ca. 2023, dass wir das Konzept der Trägergemeinschaft nicht erweitern wollten. Selbst als 2025 unsere liebe Mitträgerin Heidemarie Meidlein ganz unerwartet verstarb, untermauerten wir diese Vereinbarung und nahmen in Kauf, dass wir "aussterben". Es liegt in Gottes Hand, ob es irgendwann einmal eine neue Möglichkeit der engeren Teilhabe in anderer Form bei Phoenix-Netzwerk geben wird, aber bisher ist das nicht in Sicht. Wir ziehen immer noch sehr viel mehr Menschen an, die Hilfe benötigen. Die kleinen und großen materiellen Unterstützer unserer Arbeit sind ausgeblieben, und wir haben uns damit arrangiert.
Wer weiß, wozu das gut ist? Man kennt ja den Spruch, dass viele Köche den Brei verderben, was man im Kirchengefüge wunderbar widergespiegelt findet.
Mit uns hat alles begonnen, und vielleicht endet alles mit uns. Das entscheidet aber jemand anderes, nicht wir.
Manuela Schindler
8. Oktober 2026
Nachtrag: Normale Mitglieder nehmen wir ab sofort wieder auf. Für 120,- € im Jahr gibt es einen Zugang zum Mitgliederportal, in dem sich diverse Angebote und Möglichkeiten der Teilhabe befinden.
Weitere Informationen finden Sie auf diesem Blog.
Bei Interesse nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf!
